GPS am Futterplatz – sicher ist sicher

Auf die Frage von Patrick, welcher Marker jetzt genau unserer ist, hatte ich so schnell keine Antwort … der Ossiacher See ist nicht nur in sehr viele Parzellen unterteilt, im Herbst schwimmen dort mindestens so viele Markerbojen wie es Sterne am Himmel gibt. Was am Tag noch eine lösbare Aufgabe darstellt kann bei Nacht, Nebel und Dauerregen schnell zur „Mission Impossible“ werden. Die glorreiche Idee die Marker zu beleuchten hatten wir nicht alleine und wenn auf rund 50 Meter Uferlänge sich mehr als 20 Schnüre ins Wasser spannen kann man sich vorstellen, wie schwer es ist, SEINEN Marker nach Sonnenuntergang wieder zu finden.

Aber nicht nur die vielen Marker, auch starker Wind oder der eigene Fang können einem den Futterplatz zunichte machen indem man in der Früh feststellt, dass die Boje sich ganz wo anders befindet als noch am Vorabend. Das ist nicht nur ärgerlich, es kostet auch Geld, denn so ein Futterplatz mit Boilies, Partikel und Co. ist gerade bei mehrtägigen Ansitzen nicht gerade billig. Eine sinnvolle Methode eben nicht in so eine missliche Lage zu gelangen ist es, mittels GPS-Technik einen Punkt am Wasser zu setzen, damit man nicht in die Irre geführt wird. Garmin bietet hier verschiedene Möglichkeiten, um einen Futterplatz unmissverständlich zum eigenen zu machen.

All-In-One, in oder auf der Hand

Am praktischsten ist sicherlich – so man GPS nur am Wasser nutzt – die All-in-One-Lösung mit einem Echolot z. B. der Garmin echoMAP Serie. Mit ein wenig Übung ist es ein Leichtes, seine Futterplätze nicht nur für den Moment sondern auch für einen wiederkehrenden Trip ans Gewässer abzuspeichern und wieder dorthin zurück zu navigieren.

echomapserie

Oder aber man entscheidet sich für ein GPS-Handheld wie z. B. den etrex 10, 30x oder etrex 25/35 touch, Der Unterschied liegt in der Prozessorgeschwindigkeit, dem Schwarzweiss-/Farbdbildschirm, dem 3-Achsen-Kompass und der Joystick- bzw. der Touchscreen-Bedienung. Wie auch bei der echoMAP-Serie beträgt die GPS-Genauigkeit +/- 3 Meter.

etrex

Wer seine Navigation aber gerne am Handgelenk trägt dem sei die Outdoor- und Sportuhr fenix3 von Garmin empfohlen. Ich persönlich arbeite sehr gerne damit, denn die fenix 3 ist ebenso stylisch wie praktitsch und obendrein noch hochwertig verarbeitet. Mit wenigen Tasten hat man seinen Spot verortet und kann über verschiedene Anzeige-Einstellungen seinen Futterplatz ganz leicht wiederfinden.

fenix3

Wie auch immer – die GPS-Technik kann richtig eingesetzt eine Menge Zeit, Nerven und Geld sparen und bringt – übers Jahr gesehen – vielleicht den einen oder anderen Fisch mehr!

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Petri Heil, Euer Ossi

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