Garmin Striker 5DV

Mit der Striker Serie hat Garmin wieder den Nagel auf den Kopf getroffen. Preisgünstige Wegbegleiter mit sehr vielen brauchbaren Funktionen lassen keine Bedürfnisse für Karpfen und Raubfischer offen.

Direkt nach dem Eintreffen der neuen Produkte schickten wir unsere Teams sofort wieder ans Wasser, um diese für Euch auf Herz und Nieren, auf Biegen und Brechen und auf Funktionstauglichkeit in allen möglichen Situationen, Tag, Nacht, Wetter, Kälte etc. zu testen.

Im Nachtflug durch den Osten

Für uns, Stefan und Philipp, ging es im Frühjahr endlich wieder dorthin, wo wir uns am meisten wohlfühlen. Ans Wasser. Mit im Gepäck das neue Garmin Striker 5 DV. Um keine Fragen offen zu lassen, mussten wir uns ein Gewässer aussuchen, was alle Fassetten und Gegebenheiten aufweist, um das Gerät in allen Situationen voll zu beanspruchen.

Um 01:30 Uhr beginnt unsere Reise die uns in den Osten führt. Anstrengende sechs Stunden Autofahrt lagen uns bevor, ewige Autobahn, quer durch Budapest, voll in die Pampa. Erleichterung machte sich bemerkbar als wir endlich am See angekommen waren. Das Camp aufgebaut, den Geber auf dem E-Motor montiert, und sofort ins Boot und ab aufs Wasser. Ein traumhaftes Schilflabyrinth, Weinberge und völlige Wildnis umgaben uns. Der See hatte einiges zu bieten, von Plateaus über oben erwähnte Schilfgürtel, Starke abfallende Kanten und Gewässertiefen von 0,5 bis 17 Meter Tiefe. Perfekt um das neue Striker zu testen.

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Mit dem 5Zoll Bildschirm machten wir uns mit der traditionellen Echolotanzeige und der Down Vü Funktion vorerst ein rasches Bild von Untergrund und interessanten Spots. Da wir teileweise auf über 350 Meter auslegten speicherten wir gleich alle Plätze mittels GPS ab.

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Das ist eines der wirklich tollen Funktionen die dieses Gerät mitbringt. Egal ob bei Wind oder Wellen, mit einem Knopfdruck wir der Spot sofort gespeichert, und durch die Track Back Funktion kann auch ein Platz gespeichert werden, über den man schon längere Zeit drüber gefahren ist, das heißt im Klartext das Gerät speichert für gewisse Zeit den Verlauf mit, man kann also das Bild anhalten und zurücksuchen, falls man eine vielversprechende Stelle nicht sofort markiert hat. Natürlich können alle gespeicherten Punkte bearbeitet, mit Kommentaren und Symbolen versehen werden, somit können auf einen Blick unterschiedlichste Spots gesucht und wieder gefunden werden. Das Anfahren der gespeicherten Punkte ist kinderleicht und vor allem bei Nacht und Nebel, wenn man so wie wir auf über 300 Meter auslegten nicht mehr wegzudenken. Dadurch, dass der gefahrene Weg durch eine strichlierte Linie mitgezeichnet wird, ist es immer wieder möglich zum Abfahrtspunkt zurück zu gelangen, wenn man mal vergisst, Nachts beim Zelt ein Licht aufzudrehen bevor man rausfährt. Wie bei allen Garmin Geräten ist es auch beim Striker 5DV möglich mit Echolotanzeige und GPS Karte auf dem Bildschirm gleichzeitig zu fahren, es muss also nicht immer auf die Kartenfunktion umgeschalten werden. Für die Raubfischfreaks ist es empfehlenswert mit der Split Frequenz zu fahren, welche es ermöglicht mit der traditionellen Echolotanzeige mit zwei verschiedenen Frequenzen zu arbeiten, intersannt wird es dort wenn Futterfischschwärme gesucht werden, oder vertikal auf Raubfische geangelt wird, denn durch die zwei verschieden großen Sendekegeln und der 1 zu 1 Bildübertragung ist man schneller am Fisch.

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Es ist schon fast beängstigend wie schnell wir uns auf dieses Gerät eingestellt hatten. Im Hauptmenü liegen alle Dinge die man braucht immer einschaltbereit, es muss also nicht in irgendwelchen Untermenüs nach Funktionen gesucht werden. Da es am Wasser oft schnell gehen muss, hat Garmin hier auch wieder mitgedacht und kräftig Plus Punkte bei uns gesammelt. Einfach-Effektiv und Effizient, elegant mit modernem Design war es auch ein Hingucker für andere Fischer am See. Das Gerät ist kompatibel mit unseren bereits bekannten Portable Kits, es muss also kein neues gekauft werden, wenn man bereits ein Garmin Portable hat. Da die Garmin Echolote alle mit 12 Volt Spannung laufen ist es also problemlos möglich das Gerät an die Bootsbatterie zu hängen.

Was uns wirklich sehr überzeugt hat ist die einfache Bedienung, die tolle Auflösung des Bilds und die angenehme Größe des Bildschirms, die es ermöglicht, auch wenn man zu zweit am Boot ist und einer ganz vorne sitzt, dass der auch noch auf dem Echolot alles gut erkennen kann. Das Preis Leistung Verhältnis ist bei diesem Gerät auch noch hervorzuheben, hier gibt es für wenig Geld ein richtig gutes verlässliches Echolot mit GPS.

Das Fazit der Woche ist also:

Tolle Location, tolles Echolot und tolle Fische.

Wir sehen uns am Wasser bei den Messen, oder lesen uns auf Facebook.

Grüße,

Euer Garmin Fishing Team Austria

Trebo und Phipe

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