echoMAP 71sv – Die Frequenz macht den Ton!

Martin und Ich (Chris) verbrachten in den letzten Jahren viele Stunden am Wasser. Wir beide sind leidenschaftliche Welsangler und haben den König des Süßwassers quer durch Europa gejagt. Vom Ostblock bis in den Süden, von Bosnien über Kroatien, Slowenien, Ungarn und Österreich bis nach Italien und Spanien beangelten wir Flüsse und Seen.

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Dieser Fisch reagierte am Badesee immer wieder auf das Wallerholz, durch das abspeichern seines Standplatzes per GPS konnten wir ihn immer wieder beangeln. Als jedoch dieser besondere Fisch zum Vorschein kam war die Freude riesig.

Zeit einiger Zeit arbeiten wir nun schon mit Echoloten von Garmin. Qualität, Präzision, Prozessor-Geschwindigkeit und der resultierende Fangerfolg sind nur kleine Eigenschaften die ich mit diesen Geräten verbinde.

Der schnelle Fortschritt der Technik ist in den vergangen Jahren auch an den Echoloten und Echolottechnologien nicht spurlos vorüber gezogen. Echolote mit Farbdisplay, GPS und mehrere Technologien sind bei den meisten Echolote schon Standard. Doch es kommt auch auf Kleinigkeiten wie einfache Menüführung an, um das Maximum aus seinem Gerät herauszuholen. Das Echolote und die dazugehörige Technik nicht immer kompliziert sein müssen hat Garmin mit den neuen Echolotserien gezeigt.

Wir haben die beiden Geräte echoMAP 71sv und  echoMAP 42dv mehrere Monate unter den unterschiedlichsten Bedingungen beim Welsangeln getestet, und möchten in den nächsten Zeilen auf die meist gestellten Frage eingehen:

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Das Garmin echoMAP 71sv im mobilen Einsatz montiert auf einem robusten Koffer.

 Das echoMAP 71sv hat alles was beim modernen Wels angeln benötigt wird:
  • 7-Zoll Farbdisplay mit Tastenbedienung
  • Echtzeitübertragung
  • traditionelle Echolottechnologie (77/200 kHz)
  • DownVü Echolottechnologie
  • SideVü Echolottechnologie
  • integrierte 5 Hz GPS Antene (aktualisiert aktuelle Position 5x pro Sekunde)
  • 5.000 Wegpunkte/100 Routen speicherbar
  • 1 Geber für alle 3 Echolottechnologien
  • Schnellentnahmehalterung
  • Quickdraw Contours kompatibel (kostenloses Softwareupdate im 1. Quartal 2016)

Traditionelle Echolottechnologie / Split-Frequenz

Die Split-Frequenz der traditionellen Echolottechnologie ermöglicht es mir auf einem geteilten Bildschirm zwei unterschiedlich große Sendekegel (15°/45°) mit unterschiedlichen Frequenzen im Auge zu behalten. So habe ich einerseits mit dem kleineren Sendekegel eine höhere Zieltrennung und mehr Details direkt unter meinem Boot, mit dem größeren Sendekegel andererseits einen besseren Rundumblick, und kann so steigende Waller schneller erkennen.

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Hier ist der unterschied zwischen 200 kHz links und 77kHz rechts deutlich zu erkennen. Pfeil 1: Blei / Pfeil 2: Köder / Pfeil 3: Fisch

Da unterschiedliche Frequenzen auch unterschiedliche Vor- und Nachteile haben, habe ich natürlich die Möglichekeit eines Split-Screens. Das gibt mir die Möglichkeit, beispielsweise beim aktiven Angeln wie dem Klopfen, zu unterscheiden wie nah ein steigender Fisch dem Köder kommt. Eine höhere Frequenz bedeutet eine bessere Zieltrennung. So kann Details wie meinen Koder und das Blei besser erkennen. Verlässt der Fisch jedoch den kleineren Kegel, so kann ich den Fisch auf der 77 kHz Anzeige länger verfolgen.


Echtzeitübertragung

Durch die Echtzeitübertragung ist es mir möglich meine Ködertiefe jener der des steigenden Fisches anzupassen.(Bild)

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Durch die Echtzeitübertragung wird der Köder sofort auf die Tiefe des Fisches gebracht.

Beginnt beim Klopfen also ein Fisch zu steigen und übersteigt meine aktuelle Ködertiefe so kann ich sofort reagieren, und dem Fisch folgen. Speziell beim Klopfen ist die Echtzeitübertragung nicht wegzudenken, da ich den Fisch und meinen Köder immer in Echtzeit im Überblick habe, und eventuell sofort darauf reagieren kann.


Down Vü:
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Hier auf der gezeigten DownVü Aufnahme kann man ganz klar einen senkrecht stehenden Baum erkennen. Durch die 455 kHz Frequenz werden kleinste Details sehr fein angezeigt, und so kann man sogar einzelne Äste erkennen.

Die DownVü Technologie ist ideal um sich ein genaueres Bild vom Untergrund machen zu können, oder Hindernisse zu lokalisieren, die meistens als Standplätze größerer Fische dienen. Die DownVü Technologie arbeitet mit 455 kHz. Durch diese hohe Frequenz, gepaart mit einem schmalen Sendekegel wird der Untergrund regelrecht abgescannt, und dadurch kann man selbst kleinste Hindernisse oder Strukturen detailliert erkennen. Speziell bei der Platzwahl für das stationäre Angeln bringt diese Technologie einige Vorteile.


Side Vü:
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Hier in der gezeigten Side Vü Aufnahme ist ein strukturreicher Untergrund mit größeren Steinen und Rohren zu erkennen. Links erkennt man sogar im Detail einen versunkenen Nadelbaum.

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Hier in der gezeigten Side Vü Aufnahme ist links und rechts vom Boot ein Baum am Grund zu erkennen. Beide Bäume ragen aber vom Grund und können schnell zum Hindernis werden, erkennbar ist dies durch den Schatten den beide werfen.

Der große Vorteil der SideVü Technologie liegt darin dass ich mir in kürzester Zeit einen Überblick von meinem Gewässer verschaffen kann. Größere Objekte, Futterfische oder auch der Zielfisch kann ich mit ein bisschen Übung um einiges schneller als mit den herkömmlichen Technologien orten, und mittels Track-Back Echolotfunktion via GPS markieren.

Wie die SideVü Technologie im Detail funktioniert könnt ihr HIER nachlesen.


Will man sich im Vorfeld schon auf ein neues Gewässer vorbereiten, kann man dieses via Google Maps und Co. erkunden, und mit Hilfe einiger Tricks schon im Vorfeld vermeindliche Hot Spots markieren. Alles dazu findet Ihr hier:

„Gewässerkarte mit Hilfe von Google Maps & Co“


Quickdraw Contours 2016: Die Neuheit für 2016!

Ab dem ersten Quartal 2016 ist Quickdraw Contours als kostenloses Software Update verfügbar. Damit könnt ihr euch eure eigene Gewässerkarte direkt am Gerät erstellen. Mehr als das Gewässer ganz normal mit dem Echolot zu erkunden müsst ihr dabei nicht machen.

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Alle Infos zu Quickdraw Contours findet ihr HIER


Erwähnenswert ist außerdem das hervorragende abschneiden des echoMAP 71sv auf www.fishfinders.info.

(Das echoMAP 73sv ist baugleich mit dem echoMAP 71sv, jedoch für den Amerikanischen Markt gedacht)

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Im nächsten Bericht werden wir euch das echoMap 42dv näher bringen, und erklären warum dieses Gerät der perfekte Allrounder ist.

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Chris & Martin

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