Rückblick zur „Boilie Challenge Masters“ 2015

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Am Sonntag, den 25. Oktober 2015, begann um 8 Uhr für uns das Abenteuer „Boilie Challenge Masters“ in Pöleskei Tó in Ungarn.
Der Druck war enorm hoch – war es doch unser erster Boots-Cup, den wir als Garmin Fishing Team bestreiten durften.

In Ungarn angekommen machten wir mal ein wenig Location und tauschten uns mit anderen Teams aus. Nach dem ersten Griff ins Wasser war uns bewusst – das wird eine harte Zeit! 10 Grad Wassertemperatur an der Oberfläche, dazu kam noch, dass die Woche davor ziemlich unbeständig war und die Wassertemperatur von 16 auf eben 10 Grad abfiel. Solch krasse Wetterumschwünge sind für die Karpfenfischerei natürlich nicht von Vorteil.

Anreise mit Hindernissen

Am Sonntagabend gab der Veranstalter bekannt, dass teilweise aufgrund der Flüchtlingskrise und den gesperrten Grenzübergängen es für einige Teams nicht möglich war anzureisen und somit am Event teilzunehmen. Folge dessen starteten am Montagmorgen nur 23 anstatt 66 Teams in den Bewerb.

Auslosung

Mit Platz 17 zogen wir laut einigen ortskundigen Anglern einen wirklichen Top-Platz. Voll motiviert bauten wir unser Camp auf. Bevor um 13 Uhr der Startschuss fiel war es bereits erlaubt, Spods zu suchen und anzufüttern. Mit dem 71sv – dank DownVÜ und SideVü – machten wir in den ersten 45min in kurzer Zeit uns ein detailliertes Bild der Unterwassergegebenheiten und speicherten unsere Futterplätze gleich mit GPS am Echolot ab. Somit war klar wohin die Montagen abgelegt werden und was auf unserem Platz möglich war.

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Wir hatten Kaiserwetter, bis zu 20 Grad am Tag, und die Teams, die die Möglichkeit hatten ins Totholz in 50cm Wassertiefe zu fischen, fingen sofort die ersten Fische. Wir setzten alles daran in der Nacht erfolgreich zu sein, da in unserem Sektor am Tag überhaupt keine Fischaktivität zu sehen war.

Am Mittwochmorgen lagen die Nerven bereits blank, ohne Fisch und ohne Aussicht auf Besserung mussten wir uns wirklich an der Nase packen um nicht aufzugeben. Wir saßen also in einem komplett toten Sektor indem nur vereinzelt an paar Fische an den Randplätzen gefangen wurden.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Am Nachmittag zogen Nebel und heftiger Wind auf, wir schöpften wieder Hoffnung, denn Wind bringt meistens Fisch. Unsere Theorie, dass der Wind die Fische vom Totholz ins Freiwasser drückt, bestätigte sich in der 3. Nacht, wir bekamen innerhalb 2 Stunden 3 Wertungsfische in den Kescher, wobei zwei Fische über 10 Kilo auf die Waage brachten. Im dichtesten Nebel wurden um 2 Uhr nachts die Montagen mittels Handheld etrex10 wieder Punktgenau an die Spods gebracht, ohne GPS unmöglich bei diesem Nebel irgendetwas zu finden!

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Die Morgenwiegung am Donnerstag stimmte uns hoffnungsvoll, da wir mit 3 Fischen in der Nacht und ca. 27kg Gesamtgewicht auf Zwischenplatz 9 landeten. Es war also wieder alles offen, und bereits ein guter Fisch könnte uns sofort unter die Top 3 katapultieren.

Doch dies war uns nicht vergönnt. Da wir am Tag keinen Fisch fangen konnten setzten wir wieder alles auf die Nacht. Doch diese Nacht verlief anders als wir es uns erhofften – kein Wind kein Nebel, also auch keine Fische.

Nun lag der letzte Tag vor uns und die letzte Nacht war kurz vorm anbrechen. Das Wiegeteam kam ein vorletztes Mal auf den Platz um uns den Zwischenstand zu präsentieren. Siehe da, es war noch immer alles offen, da anscheinend alle anderen Teams auch gewaltig zu kämpfen hatten. Da wir in unserem Sektor mit den 3 Fischen in Führung lagen, wollten wir diese natürlich verteidigen um ein halbwegs brauchbares Ergebnis am Ende nach Hause zu bringen.

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Die letzte Nacht brachte uns noch einen wunderschönen Spiegelkarpfen mit ca 13kg, somit konnten wir unsere Sektorführung ausbauen.

Am Samstag um 11 Uhr war das Event vorbei, Sektorsieger und Gesamtplatz 7 von 23 Teams. Es war das Maximum was wir aus diesem Platz herausholen konnten. Doch nächstes Jahr gibt es eine Revanche, und dann greifen wir wieder voll an!

Danke an das gesamte Garmin Fishing Team Austria für die tolle Unterstützung und die wochenlangen Vorbereitungen. Nicht zu vergessen sind die tollen Gräte wie das 71 sv und das etrex10 die uns zur Verfügung gestellt wurden! Ohne diese wäre es nicht möglich gewesen im Nebelmeer unsere Plätze zu suchen und wieder zu finden.
Vielen Dank an dieser Stelle auch an unseren Teamrunner Rene, der uns tatkräftig bei diesem Event unterstützt hat!

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Also Danke an alle die dabei waren, es verfolgt, uns unterstützt und an uns geglaubt haben.
Wir sehen uns demnächst auf den bevorstehenden Messen oder am Wasser!

Euer Trebo und Phips mit Rene

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